Reformationsjubiläum 2017

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    Große Beteiligung am Wettbewerb

    Neue Thesen zur Zukunft der Kirche werden am 5. Juni vorgestellt

    bbiewKirche bedarf immer der Reformation. Seine Thesen stammen aus dem Jahr 1517. Das Evangelische Dekanat sucht neue Thesen für unsere Zeit.

    An dem vom Evangelischen Dekanat Bergstraße zum 500. Reformationsjubiläum ausgeschriebenen Thesenwettbewerb haben sich 86 Einzelpersonen oder Gruppen beteiligt. Einige haben mehrere Thesen eingereicht, so dass bis zum Einsendeschluss Anfang März insgesamt 111 Thesen eingegangen sind.

    „Die große Resonanz hat uns überrascht und sehr gefreut“, sagte der Bergsträßer Dekan Arno Kreh. Die Bandbreite der Einsender reiche von einer Grundschulklasse über eine Abiturklasse über Kirchenvorstände bis zu Seniorenkreisen. Die neuen Thesen für unsere Zeit seien nicht allein aus dem Dekanat Bergstraße gekommen. sondern unter anderem auch aus Weinheim, Wiesbaden und Mannheim. „Thesen zur Zukunft der Kirche sind eine ökumenische Herausforderung und gehen alle Christen etwas an. Das zeigt die Beteiligung etlicher Katholiken an unserem Thesenwettbewerb“, erklärte Kreh.

    Was sollte sich ändern?

    „Hier stehen wir – wir können auch anders! Neue Thesen für unsere Zeit“ lautet das Motto des Wettbewerbs. Wie lesen und verstehen wir die Bibel heute? Was ist an der Kirche kritikwürdig? Was sollte sich ändern? Wie kann Glauben zeitgemäß formuliert werden? Was sind heute die Herausforderungen für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung? Wie kann die ökumenische und globale Dimension des Glaubens ausgedrückt werden? Was heißt Nachfolge Jesu unten den Bedingungen des Jahres 2017? Anregungen und Antworten auf diese Fragen sollen die neuen Thesen für unsere Zeit geben.

    Hochkarätige Jury

    Eine Jury wird Ende März die besten Thesen auswählen. Den Vorsitz hat die Starkenburger Pröpstin Karin Held. Weitere Jury-Mitglieder sind der Bergsträßer Landrat Christian Engelhardt, der katholische Dekan Christian Stamm (Bergstraße Ost), die Generalsekretärin des Internationalen Rats der Christen und Juden, Pfarrerin Anette Adelmann, die Leiterin des Diakonischen Werks Bergstraße, Irene Finger, der Redaktionsleiter des Starkenburger Echo, Bernd Sterzelmaier der Catholica-Referent des Konfessionskundlichen Instituts, Pfarrer Martin Bräuer, der Schauspieler Walter Renneisen sowie zwei Mitglieder der Evangelischen Jugendvertretung im Dekanat.

    Die ausgewählten Thesen werden erstmals Pfingstmontag (5. Juni) beim Freiluftgottesdienst zum 500. Reformationsjubiläum auf der Starkenburg präsentiert. Das Evangelische Dekanat will zum Innenhof der Burg einen Thesenweg gestalten. Der Gottesdienst, der musikalisch von Christoph Schöpsdau und Band gestaltet wird, beginnt um 15.17 Uhr. Im Jahr 1517 veröffentlichte Martin Luther die 95 Thesen gegen das Ablasswesen. Das gilt als Beginn der Reformation.

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