Reformationsjubiläum 2017

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    Vom Thesenanschlag zum Reichstag

    Ferdinand Pauwels (1830–1904)

    Warum wir 2021 wieder Grund zum Feiern haben!

    2017 wurde das Reformationsjubiläum weltweit gefeiert: 500 Jahre „Thesenanschlag in Wittenberg“, also die mutige Aufforderung des Mönchs Martin Luther, doch mal zu schauen, ob in der Kirche noch alles so läuft, wie Jesus sich das wohl vorgestellt hat. Vier Jahre lang tobte daraufhin ein vor allem innerkirchlicher Streit über die Frage, ob und wie man diese Kritik Luthers werten müsse. Er endete mit der Exkommunikation des Reformators.

    1521 bekam dieser Konflikt dann seine eigentliche gesellschaftspolitische Dimension, denn Martin Luther sollte vor dem Reichstag in Worms vor den versammelten europäischen Fürsten seine Thesen widerrufen. Er weigerte sich – und so wurde dieser wagemutige Auftritt zur eigentlichen Geburtsstunde des politischen Protestantismus … und zu einer Sternstunde für Werte wie Haltung und Zivilcourage.

    2021: Dass Martin Luther unter Lebensgefahr zu seinen Überzeugungen stand, sein Gewissen und sein Verständnis der Bibel über die herrschende Tradition und die dazugehörigen Machtstrukturen stellte und damit zugleich den Beginn der Neuzeit mit einläutete, ist ein Grund zum Feiern. 500 Jahre unerschrockenes und glaubensstarkes Eintreten für Liebe und Gerechtigkeit, das vor allem eine zeitlos aktuelle Herausforderung mit sich bringt: „Was sind unsere Luther-Momente?“

    Feiern Sie mit uns! Mit der bundesweiten Aktion „Wagemutig! – Der Luther-Moment.“

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